Prolog
Dies ist die Geschichte einer Uraufführung – und eine Geschichte über das Sinfonieorchester des Kulturpalastes Bitterfeld, das ein ganz besonderes war und dort in den vier Jahrzehnten seines Bestehens über tausend Auftritte bestritt, Konzerte gab, Festveranstaltungen musikalisch umrahmte und auf Gastspielreisen ging. Und so besonders, wie es war, war und ist auch sein Wirkungsort: Bitterfeld – eine eher unscheinbare Kleinstadt in Mitteldeutschland, mit der sich allerdings eine Reihe von Superlativen in Verbindung bringen lässt. Einst unrühmlich als dreckigste Stadt Europas bekannt geworden, kamen aus diesem Dreck Deutschlands einzige synthetische Edelsteine und, nimmt man den heutigen Ortsteil Wolfen hinzu, erfand man hier nicht nur die erste Kunstfaser der Welt, sondern auch den weltweit ersten Mehrschicht-Farbfilm, mit dem die UFA in ihren Babelsberger Studios den Streifen “Frauen sind doch bessere Diplomaten” mit Marika Rökk und Willy Fritsch in den Hauptrollen drehte und damit den ersten deutschen Kinohit in Farbe produzierte. Hier wurde mit der weltweit ersten Produktionsstätte für Polyvinylchlorid und der Erfindung von geeigneten Weichmachern Chemiegeschichte geschrieben, hier wurden Leichtmetalllegierungen nicht nur für die Dessauer Flugzeugwerke Hugo Junkers entwickelt und hier stand eine von drei Luftschiffwerften des Deutschen Kaiserreichs. Aber auch die ersten deutschen Steinzeugrohre wurden hier gebrannt und kunstvolle Terrakotten, mit denen, nachträglich glasiert, die Fassaden so mancher Prachtbauten der Gründerzeit nicht nur in Bitterfeld, sondern weit über seine Grenzen hinaus stilvoll verblendet wurden. Und es kommt noch immer Bitterfelder Bernstein aus einem künstlichen See, der einmal ein Braunkohletagebau war und Lagerstätte für eines der größten Bernsteinvorkommen der Welt ist.
Bitterfeld steht aber auch für eine einzigartige kulturhistorische Epoche, die im April 1959 bei einer Konferenz namhafter Autoren der nationalen Gegenwartsliteratur im gerade neu errichteten Kulturpalast unter Beteiligung höchster Repräsentanten der Partei- und Staatsführung eingeläutet wurde und die als “Bitterfelder Weg” für mehr als eine Generation Kunst- und Kulturschaffender bahnbrechende Richtschnur ihres schöpferischen Handelns werden sollte.
Und hier wurde Musikgeschichte geschrieben. Das ist so gut wie unbekannt. Das Sinfonieorchester des Kulturpalastes musizierte nicht nur auf den Brettern, die die Welt bedeuten, sondern beschritt auch diesen Bitterfelder Weg, auf dem es mit mehreren eigenen Auftragskompositionen brillierte und mit der Uraufführung einer ganz speziellen seinen künstlerischen Höhepunkt erreichte.
Die Uraufführung ist schon lange her und das Orchester gibt es nicht mehr, nur wenige Tonaufnahmen sind erhalten geblieben. “Das gegenständliche Bild kann man in Ruhe betrachten, ein Moment, eine Stimmung ist festgehalten. Die Musik ist der Zeit unterworfen, sie verklingt.” So hatte es einst die Musikwissenschaftlerin Karin Zauft beschrieben und deshalb wird es höchste Zeit, an das Orchester, insbesondere an die Orchestersuite, die es unsterblich gemacht hat und an die damit verbundene historische Bedeutung dieser besonderen Bitterfelder Musikgeschichte mit etwas Bleibendem zu erinnern.
Drei Jahrzehnte nach der deutschen Wiedervereinigung scheint die Kunst des Bitterfelder Weges wieder salonfähig zu werden. Zunächst verpönt, verstoßen, als propagandistische Machwerke verschrien, fiel sie unmittelbar nach der Maueröffnung in Ungnade. Niemand nahm mehr Notiz davon und vieles wurde gar, dem Bildersturm des Reformismus gleich, für immer vernichtet. Der Einsicht über die doch übliche Lehrmeinung, Kunst immer auch im Kontext ihrer Erschaffungsperiode zu verstehen, werden sich so einige Zeitzeugen erst jetzt bewusst. Für manche dieser Kunstwerke kommt diese späte Einsicht ZU spät. Was geblieben ist, wird nun erhalten, ausgestellt und erforscht. Das ist mit viel Aufwand verbunden.
Auch um an die Geschichte dieses Bitterfelder Orchesters rund um die Uraufführung seines zugleich letzten Auftragswerkes mit etwas Bleibendem zu erinnern, bedurfte es viel Aufwand. Das Werk wurde als Produkt des Bitterfelder Weges nicht nur vom Publikum missbilligt, sondern selbst von den meisten Orchestermitgliedern verstoßen und erlitt damit ein ähnliches Schicksal wie das der Auftragskunst des bildnerischen Genres. Und dennoch war und ist die Schaffung dieses Auftragswerkes von historischer Tragweite, nicht wegen seiner möglicherweise kompositorisch eher geringen Bedeutung und auch nicht wegen des Kuriosums seiner gleich dreimaligen Uraufführung, sondern aufgrund der besonderen Umstände seiner Entstehung und Darbietung. Schließlich wurde es von einem Orchester gespielt, das zunächst beim Komponisten für die Interpretation seiner zeitgenössischen Komposition als ungeeignet galt, das sich aber selbst, getreu dem damaligen Zeitgeist, dieser anspruchsvollen Aufgabe stellte und sie letztendlich unter einem disziplinierten Dirigat erfolgreich erfüllte.
Das Arbeitersinfonieorchester des VEB Chemiekombinat Bitterfeld
Jugendweihen am letzten Pult
[...] Das Wissen um die Bedeutung dieses Anwesenheitsbuches war für so manchen Propagandisten eine willkommene Gelegenheit, daneben auch eine Resolution mit Unterschriftensammlung zu positionieren, an der man einfach nicht vorbeikam, wollte man seine fünf Mark Aufwandsentschädigung sichern. Alle Mitglieder des Orchesters sollten es zum Beispiel eines Tages gut finden, dass ein gewisser Wolf Biermann ausgebürgert bleibe. Wolf wer? Ich kannte den Herrn gar nicht und musste mir erst von Hanns-Detlef Trümper ausführlich erklären lassen, wer das ist und was er gemacht hat und dass er von da, wo er gerade sei, nicht mehr zurückkommen dürfen solle. Ja, wenn das so war, dann war ich trotz meiner jungen Jahre im Klassenkampf schon erfahren genug, um dafür zu sein. Vor ein paar Jahren hatte ich wie hunderttausend andere Schulkinder eine Rose auf eine Postkarte gemalt und nach Kalifornien zu Angela Davis ins Gefängnis geschickt, der unberechtigterweise die Todesstrafe drohte, und ich war überzeugt davon, dass es ausgerechnet meine Rose gewesen sein musste, die den Ausschlag dafür gab, die schwarze Freiheitskämpferin endlich den Klauen des bösen, blutrünstigen Gouverneurs Ronald Reagan zu entreißen, von dem mein Vater meinte, der hätte in “übelsten Schinken” mitgespielt. Und erst im vorigen Jahr hatten wir doch dank unserer zahlreichen Altpapier-Sammlungen siegreich den Vietnam-Krieg beendet – und Luis Corvalán würden wir auch noch befreien, el pueblo unido jamás será vencido! Das war so sicher wie das Amen in der Kirche. Schließlich hatte ich erst kürzlich bei meiner Jugendweihe in klassenkollektivem Einvernehmen feierlich gelobt, mich auch als zukünftiger Erwachsener dazu zu verpflichten [...]
"Angela Davis", Bernhard Franke, 1972
Auftragswerke für den Schrank
[...] Neben unserem Orchester gab es im Kulturpalast noch eine Vielzahl von weiteren Volkskunstkollektiven, die ebenfalls von professionellen Berufskünstlern angeleitet wurden – und einer von ihnen war obendrein auch noch rein zufällig Musiker in unserem Orchester. Der Maler Walter Dötsch, Mitte sechzig, Nationalpreisträger und Leiter des Zirkels für bildnerisches Volksschaffen des Chemiekombinates, spielte in den ersten Geigen und übte einen entscheidenden Einfluss auf das von Kochan zu komponierende Werk aus. Denn Eichhorn stellte uns nun an diesem Montagnachmittag in jener denkwürdigen Probe den Titel dieses Auftragswerkes vor, der “Bilder aus dem Kombinat” heißen solle und Dötsch ergänzte sogleich wegen der missverstandenen Doppeldeutigkeit, die sich in einem allgemeinen Raunen bemerkbar machte, dass hiermit nicht etwa diverse Darstellungen des Chemiekombinates in seiner “ganzen Pracht”, sondern vielmehr Bilder im Sinne von Gemälden gemeint seien. Diese würden aus seinem und dem von seinem Kollegen Bernhard Franke im Wolfener Betriebsteil geleiteten Zirkel stammen. Gemälde sollten es also sein, die Kochan – ja, wie jetzt – musikalisch nachmalen sollte, so, wie das einst Mussorgski gemacht hatte? Oder war darunter etwas vollkommen anderes zu verstehen? Jedenfalls begann eine rege Diskussion, in der unser erster Trompeter kaum hörbar “wieder was für’n Schrank” murmelte und die Eichhorn daraufhin, wer sonst, abrupt beendete und uns auf den Spätherbst vertröstete. Dann werde Kochan sein Werk vollendet haben und uns stünden die Noten für eine erste Probe zur Verfügung, sodass wir das Werk selbst einschätzen könnten, dessen Uraufführung nun zu den nächsten Arbeiterfestspielen geplant sei. Dass es sich hier tatsächlich um ein bedeutendes musikgeschichtliches Ereignis handeln würde, habe ich an jenem Tage nicht so ganz verinnerlichen können, und auch dem Rest der Crew wird es so gegangen sein. Erst als ein Jahr später ein Journalist Kochan in Berlin besuchte und darüber in der überregionalen Presse schrieb, deutete sich die Historie an [...]
Kulturpalast Bitterfeld in den sechziger Jahren
Epilog
[...] Der Tradition, anlässlich politisch bedeutender Ereignisse und Jubiläen das Arbeitersinfonieorchester zu engagieren, folgten seltsamerweise aber ausgerechnet die neuen politischen Machthaber, pardon, die nun vom Volk demokratisch gewählten Stadt- und Landräte und verpflichteten uns doch allen Ernstes zur musikalischen Umrahmung des Festaktes zur Deutschen Einheit am 3. Oktober 1990 im Großen Saal des Bitterfelder Kultur- und Informationszentrums, eines erst Anfang der achtziger Jahre eingeweihten Neubaus mitten in der Stadt in unmittelbarer Nachbarschaft zur Diesterwegschule, dessen sperrigen Namen man getreu dem damaligen Sprachgebrauch mit “KIZ” abkürzte. Der Kulturpalast stand ja nun leer und verlassen am Rande der Stadt und deshalb für so etwas nicht mehr zur Verfügung. Außerdem hätte es sicherlich einen faden Beigeschmack gehabt, auf derselben Bühne die Deutsche Einheit zu feiern, auf der genau ein Jahr zuvor der 40. Jahrestag der Deutschen Demokratischen Republik mit einem pompösen Estradenkonzert begangen worden war. Dort hatten wir übrigens Eislers Nationalhymne noch einmal in ihrem breiten, sinfonischen Arrangement aufgeführt, ohne zu wissen, dass es das letzte Mal sein würde. Denn nun war eine andere gefragt, die einst von Joseph Haydn für den österreichischen Kaiser Franz Joseph I. von Habsburg-Lothringen komponiert worden war und deren volksliedhafte Melodie der Komponist gleich in mehreren seiner späteren Werke verarbeitet hat. Die Fassung als Cantabile seines Streichquartetts C-Dur op. 76 Nr. 3, die bei der Edition Peters verlegt worden war, hatte für Jahrzehnte ungespielt im Fundus Alfred Schwäglers unter der Bühne des Kulturpalastes geschlummert, bis sie nach unserer Räumaktion über den Kofferraum meines Trabis und den Schrank der Baracke mit der Nummer 6.86.0 nunmehr den Weg auf die Notenpulte unserer mittlerweile zu einem Streichorchester dezimierten Truppe fand. So erklang nun im KIZ die bekannte Melodie der Kaiserhymne, und sie legt auch gleich im ersten Takt richtig los, ohne jeglichen Schnickschnack, sodass sofort allen klar ist: Hier hat man aufzustehen, und jetzt gibt es auch wieder einen Text zum Mitsingen! Wie beginnt aber gleich die erste Strophe dieses neuen, ungewohnten Liedes? Den doch bemerkenswert zeitlos gehaltenen Text der anderen Hymne hatte man ja schon seit mehr als zwanzig Jahren nicht mehr gesungen, obwohl nun “Deutschland, einig Vaterland” aktueller nicht hätte sein können. Ulbricht glaubte bis zu seiner erzwungenen Abdankung an die Verwirklichung der Idee eines geeinten Deutschlands unter anderen Vorzeichen, seinem Nachfolger hingegen stieß das sauer auf, und so erging es dem Text von Johannes R. Becher wie einst den Kinofilmen, deren Helden das Weite gesucht hatten, war fortan verpönt und geriet in Vergessenheit. Der Beginn eines alten Gedichts, das man mal auswendig konnte, scheint aber oftmals noch allgegenwärtig – und so wurden im Auditorium tatsächlich manche Lippen zu “Auferstanden aus Ruinen” gespitzt, bis man sich jedoch der aktuellen Stunde besann, abbrach und hilfesuchend den Kopf zu den Nachbarn wendete. Einer davon nuschelte ahnungslos “Gott, erhalte Franz, den Kaiser”, was er wohl aus den Blockbustern des Westfernsehens gelernt hatte, insbesondere aus Romy Schneiders Weihnachtsdarbietung der “Sissi”, und damit meinte, den wahren Text gefunden zu haben. Aber Moment mal! Es ist doch nicht mehr die Kaiser-, sondern die Deutsche Nationalhymne, und die beginnt nun mal mit “Deutschland, Deutschland über alles, über alles in der…” Tja, es ist schon ein Kreuz mit unserer Vaterlandsliebe, denn beim Ansatz dieser wohl in allgemeiner Erinnerung befindlichen Liedzeile gerieten die ersten Sänger im Publikum ins Stocken, so chauvinistisch war doch die alte Bonner Republik, der wir heute beitreten wollten, nun auch wieder nicht. Ach ja, es geht ja gar nicht mit der ersten Strophe los, die ist ja auch verpönt! Und so einigte sich das Auditorium nach einigen Takten auf die Einigkeit und das Recht und die Freiheit und war nun sichtlich erleichtert und hoch erfreut, neben der politischen auch endlich die eigene Sangeseinigkeit gefunden zu haben. Während ich mich, seit ein paar Jahren zum zweiten Pult der ersten Geigen aufgestiegen, eher still und zurückhaltend über diesen künstlerisch holprigen Start in die Deutsche Einheit amüsierte, raunte uns der direkt vor mir sitzende neue Konzertmeister Hanns-Detlef Trümper, der sich gerade anschickte, mit besonders intensiven Bogenstrichen und extra viel Vibrato der angewiesenen Spielweise “cantabile” zu entsprechen, flüsternd, aber doch ziemlich hörbar zu: “Die kennen ja noch nicht mal den Text IHRER Nationalhymne”, was ihm einen resoluten Ordnungsruf vom Dirigenten Klaus Männel einbrachte, der diesen ebenfalls im Flüsterton böse in Richtung des ersten Pultes zischte. Klaus Männel leitete außer unserem Orchester noch mehrere Chöre und war deshalb mit einer kräftigen Opernsänger-Stimme ausgestattet, weshalb sein Flüstern ganz andere Qualitäten besaß und ich mir nicht sicher bin, ob nicht auch die Sangesfreunde im Publikum von dieser Konversation im Orchester etwas mitbekommen haben. Wir Deutschen haben schon ein besonders zwiespältiges Verhältnis zu unserem Patriotismus, was sicher historisch bedingt ist, und die Texte beider Hymnen waren schon immer Anlass für geheimnisumwobene Verschwörungstheorien. Manche glauben ja, weil beide Texte auch auf beide Melodien passen, steckt eine versteckte Botschaft dahinter, von wem auch immer. Da war es schon verständlich, dass die wieder in den ersten Reihen sitzende “Haute Volaute” dieser neuen Generation beim Start in die Demokratie nicht gleich die richtigen Worte fand. Und selbst bei der inhaltslosen Festrede, die wir wiederum auf der Bühne sitzend in voller Länge mitverfolgen durften (Jugendweihen lassen grüßen!), wechselten nur die Phrasen: Geistreiche Gedanken, die diesem Ereignis die entsprechende Würde verliehen hätten, waren darin vergebens auszumachen. “Jetzt können wir endlich reisen und auch mal eine Banane essen” war der Slogan jener Tage und nun ebenfalls vom Rednerpult im KIZ zu hören. Die Folgen der mangelnden treuhänderischen Verwaltung der privatisierten Kombinate waren da noch nicht abzusehen, ansonsten wäre schon dort so manchem die Banane im Halse stecken geblieben [...]
KIZ, Kultur- und Informationszentrum Bitterfeld vor dem Abbruch, 1999
Danksagung
Um an die Geschichte dieses Bitterfelder Sinfonieorchesters und die Uraufführung seines letzten, aber zugleich bedeutendsten Auftragswerkes mit etwas Bleibendem zu erinnern, bedurfte es viel Aufwand. So steht es in meinem Prolog. Die damaligen Protagonisten nach ihren eigenen Erinnerungen zu befragen, stieß auf erwartbare Schwierigkeiten. Einerseits weilen die meisten von ihnen knapp fünf Jahrzehnte nach diesem spektakulären Event nicht mehr unter uns, hier bekommt Luthers geflügeltes Wort “der Himmel hängt voller Geigen” eine ganz andere Bedeutung, andererseits waren die noch Lebenden entweder diasporisch nicht greifbar oder größtenteils nur schwer zu bewegen, sich selbst zum durchaus umstrittenen Erbe des Bitterfelder Weges zu bekennen. Deshalb war für mich externer Sachverstand außerordentlich wichtig, ohne den ich meine Erlebnisse nicht hätte in diese Form bringen können und bedanke mich ausdrücklich für die geduldige und fachkompetente Unterstützung bei: Hans-Jörg Ackermann, Kreismuseum Bitterfeld; Heike Büttner, Stadtarchiv Sonneberg; Christian Dürrast, Archiv des Landkreises Sonneberg; Kathrin Eberl-Ruf, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg; Helmut Ernst, Bürgermeister a. D. Stadt Jeßnitz (Anhalt); Hannelore Gerlach, Musikwissenschaftlerin, Berlin; Anja Langer, Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt; Andrea Mähl, Industrie- und Filmmuseum Wolfen; Dr. Katja Münchow, Historikerin, Landkreis Anhalt-Bitterfeld; Anna Schultz, Akademie der Künste Berlin; Thomas Schwämmlein, Kreisheimatpfleger Landkreis Sonneberg; Christine Spiller, Spielzeugmuseum Sonneberg; Patrick Stansch, Chemiepark Bitterfeld-Wolfen; Klaus Stübler, Musikwissenschaftler, Oberhausen; Dr. Christoph Taggatz, Verlag Neue Musik Berlin; Josefine Telemann, Kulturstiftung Sachsen-Anhalt; Angela Wichmann, Redaktion “Neues Deutschland”; Dr. Karin Zauft, Musikwissenschaftlerin, Halle (Saale);
dem Landesarchiv Sachsen-Anhalt, Merseburg; dem Archiv des Landkreises Anhalt-Bitterfeld; den Stadtarchiven von Bernburg, Bitterfeld-Wolfen und Halle (Saale); dem Bernhard-Franke-Förderverein e. V.; dem Heimat- und Kulturverein Kleinmachnow e. V.; dem Heimatverein Holzweißig e. V.;
sowie den ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Kulturpalastes Bitterfeld, insbesondere Charlotte Hampel, Verwaltungsleiterin; Klaus-Peter Jaskulski, Leiter Volkskunstkollektive; Jörg Köppel, Tonmeister; Hans-Werner Remde, Kapellmeister und Reinhard Waag, Leiter des Kulturpalastes.
Mit Rat und Tat zur Seite standen mir Regina Becher, Edith Buley, Heike Bunge, Lore Dimter, Carola Eichenseher, Eva-Maria Engel, Iris Faatz, Mario Fessel, Bernd und Günter Garstecki, Andrea Goßler, Bruna Hambsch, Uwe Hellbarth, Dorothea Köhler, Thomas Männel, Marc Meißner, Harald Münchow, Karl-Heinz Nebelung, Jakob Oettl, Edgar Plepp, Christian Quinque, Dr. Andrea Richau, Sven Sachenbacher, Dr. Sebastian Schulze, Dr. Joachim Thiele, Dr. Cornelia Toaspern, Helga Trümper und Simone Werner.
Ein letzter, aber besonderer Dank geht an meine langjährigen Musikerkolleginnen und -kollegen Heike Adler, Kerstin Irmer, Dr. Thomas Kunath und Hans (Hänschen) Schmalfuß, die sich gewissenhaft der Aufarbeitung dieser gemeinsamen Vergangenheit stellten und die sich noch an die eine oder andere, längst vergessen geglaubte Anekdote erinnern konnten.
Inhalt
Prolog
Aufbau, Arbeit, Sehnsucht
Hast du heute schon geübt?
Jugendweihen am letzten Pult
Auftragswerke für den Schrank
Alle Noten sind nun da
Der Irrtum des Pythagoras
Junge und alte Hasen
Roter Oktober im Deutschen Herbst
Kochans Meisterschüler
Eine ganze Woche Kino
Bilder aus dem Kombinat
Entlang der Planke
Probenendspurt
Drei Uraufführungen
Epilog
Danksagung
Anhang
Zeittafel
Die Kapellmeister
Die Konzertmeister
Der Notenwart
Die Auftragswerke des VEB Chemiekombinat Bitterfeld
Personenregister
Bildquellen
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