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Kommentare

WILLEM METZ
Vor 12 Stunden

Ich hatte das Vergnügen, vom Autor persönlich ein Exemplar dieses Buches zu erhalten. Mit großer Freude habe ich dieses, mit viel Leidenschaft und Fachkenntnis zusammengestellte Werk, gelesen. Es bleibt für mich unbegreiflich, warum das wunderschöne Kulturpalast, das nicht nur eine wichtige Wirkungsstätte für das im Buch beschriebene Orchester war, leer steht. Ich hoffe, dass dieses Buch vielen Menschen Freude bereitet und die Erinnerungen an eine ganz besondere Zeit lebendig hält.

Marc Meißner, Historiker und Sozialwissenschaftler
Vor 11 Tage

In dem Buch ,,Bilder aus dem Kombinat. Eine Werksgeschichte" von Fred-Gerrit Griepernau erzählt dieser in einer essayistischen Art von seinen perönlichen Erlebnissen und Erfahrungen im Sinfonierorchester des VEB Chemiekombinat Bitterfeld. Es ergänzt die wissenschaftliche Forschung zum Bitterfelder Weg mit diesem Zeitzeugenbericht, welcher erstmalig lebendige Einblicke in die kulturelle Praxis der musischen Volkskunst in der Region ermöglicht. Gerade die Recherchen zu den drei kompositorischen Auftragswerken des Kombinates sowie zu den beteiligten Personen in und um das Orchester stellen ein wichtiges Zeitdokument dar. Leider knüpft der Autor nicht an die aktuelle wissenschaftlich-historische Forschung zum Bitterfelder Weg und Volkskunstschaffen in der DDR an. So lassen fehlende Quellen und Verweise Fragen zu Darstellungen offen. Das soll den persönlichen Zeitzeugenbericht des Autors jedoch nicht schmälern. Der Leser verspürt die Leidenschaft, mit der der Autor den Text zusammengetragen hat. Er reiht sich mit seiner Vielzahl an Geschichten als auch Anekdoten passend in die Heimatgeschichte von Bitterfeld-Wolfen ein und ermutigt hoffentlich weitere Zeitzeugen dieser besonderen kulturgeschichtlichen Epoche, ihre Erinnerungen aufzuschreiben und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Bitterfeld, 24.10.2026

Udo Pfeffer
Vor einem Monat

Ich durfte bei der Buchvorstellung im Kultur-und Heimatverein Bitterfeld dabei sein. Ihre Sicht auf die kulturelle Geschichte des Orchesters und des Kulturpalastes Bitterfeld war sehr interessant und brachte neue Erkenntnisse. Hier werden wir sicherlich noch weitere Forschungsergebnisse beisteuern können. Es wa ein kurzweiliger Abend und ich gebe hiermit eine Empfehlung für dieses zeitgeschichtliche Buch heraus.
Mit freundlichen Grüßen
Udo Pfeffer

Hannelore Gerlach, Musikwissenschaftlerin Berlin
Vor 2 Monate

Heute habe ich in Ihre Texte und Illustrationen
hineinschauen können. Dabei konnte ich erkennen, mit
wieviel Sorgfalt und Liebe Sie in Ihrer Werk-Geschichte so viele
interessante Fakten und Zusammenhänge zusammengetragen haben.
Eine solche Dokumentation ist ja von historischem Wert, weil nur
Zeitzeugen sie zuverlässig vorlegen können.

Ich kenne solche gründliche und deshalb sehr aufwändige
Arbeit selbst und weiß sie darum sehr zu schätzen, um so mehr in einer
Zeit, in der Gründlichkeit und Wahrhaftigkeit nicht immer die
wichtigsten Eigenschaften vergleichbarer Publikationen sind.

Schwara
Vor 2 Monate

Hallo Gerrit,

Die Schülers haben mich auf dein Buch aufmerksam gemacht. Ich dachte, auf dem Weg in den Urlaub ist so eine Erzählung eine angenehme Zerstreuung.

Was mich allerdings erwartete, war ein emotionaler, total emphatischer Rückblick in die Vergangenheit im Kombinat und vor allem in deine Geschichte und die des Orchesters. Als nicht zwingend Klassikinformiert musste ich allerhand nachschauen, was aber nicht schlimm war.

Alles in allem ist die Geschichte durch ihre Details, die du nach so vielen Jahren absolut authentisch wiedergibst, für mich sehr gelungen und empfehlenswert.

Ich hoffe, von dir gibt es noch weitere Geschichten. Ich würde mich sehr darüber freuen.

Grit Schwara

Dorothea
Vor 2 Monate

Hallo Gerrit,
ich habe dein Buch in wenigen Tagen durchgelesen und fand es sehr interessant. Du hast viel recherchiert und manches zu Tage gefördert,das mir neu war. Ich selbst war bei den ersten Proben zu Kochans Musik dabei. Davor war ich schon ein Jahr Mitglied im Arbeitersinfonieorchester und kann mich gut an die so oft gespielte Air von Bach erinnern.
Das Musikschulorchester wurde schon ein Jahr vor Probenbeginn der Bilder aus dem Kombinat aufgelöst, weil es dem ASO stark an Nachwuchs mangelte. So stieß ich einige Wochen vor meinem 14. Geburtstag dazu.
Die 5 Mark für jede Probe waren dabei ein großer Anreiz möglichst nicht zu fehlen.
Als dann ein Jahr später die Proben zu den von Kochan komponierten Stücken begannen, konnten mich aber auch die 5 Mark nicht mehr zum Mitspielen bewegen. In meiner Erinnerung hätte ich schwören können, dass auf einem der Stücke der Titel "Chlor IIII" stand. Aber offensichtlich liege ich da falsch. Das mag vielleicht daran liegen, dass es in meinen Ohren mehr nach einem chemikalischen Prozess klang als nach Musik. Ich konnte weder einen roten Faden, noch eine Melodie erkennen.
Dazu kam, dass wir alle einheitliche Orchesterkleidung bekommen sollte, wie du es beschreibst. Die Männer Anzüge, die Damen Kostüme. Ich bat darum auch einen Hosenanzug zu bekommen, aber das war nur den Cellistinnen erlaubt. Ich war genau wie du auf mein Fahrrad angewiesen, um von der Anhaltsiedlung zum Kulturpalast zu kommen. Du beschreibst gut wie es sich mit Anzug Radfahren lässt, ich wollte es mit Kostümrock gar nicht erst ausprobieren. So hatte ich zwei Gründe das Orchester zu verlassen.
Trotz einer längeren Pause spiele ich aber bis heute Geige.
Danke für alle Erinnerungen die du in mir wachgerufen hast und für alles Neue, das ich in deinem Buch gelernt habe.

Rene
Vor 3 Monate

Hallo Gerrit,
ich habe dein Buch gelesen. Manches davon zweimal. Ich habe an mehreren Stellen gelacht und deine typische Sprache und mir bekannte Eigenheiten wiedergefunden. Ich denke ich habe 2 oder 3 mal das Wort Verschwörungstheorie gelesen. Sehr schön fand ich das so Vieles aus der damaligen Zeit mit eingeflossen ist und einiges Interessantes zum Chemiekombinat. Als musikalischer Tiefflieger habe ich den Titel des Buches am Anfang völlig falsch interpretiert. Die Bilder aus dem Kombinat waren musikalisch schwere Kost und euer Orchester Chef Eichhorn ein ganz schöner A...! Nicht das Erreichte zählt sondern das Erzählte reicht, hat es ja in das Werk geschafft. Zu verdanken hast du alles deiner Großmutter. Ich hoffe die Geige vom Opa Fritz lebt noch? Das Alles so zu recherchieren und zu erinnern ist schon ein Leistung. Deine musikalischen Einlassungen müssen die beurteilen, die den Sachverstand dafür haben. Ich hoffe, dass das Buch auch noch einige von den alten Kameraden von damals erreicht. Denn am Besten verstehen es diejenigen, welche dazu den historischen Bezug haben. Also Hut ab für diese Leistung und beste Grüße von mir.

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